
1. Histaminreiche Lebensmittel
Frische bzw. unverarbeitete Lebensmittel enthalten generell sehr wenig Histamin. Durch mikrobiologische Prozesse, wie Gärung, Reifung, Fermentation und durch längere Lagerung steigt der Gehalt jedoch stark an.
Grundsätzlich gilt: Je länger ein Lebensmittel gelagert wird oder reift, desto höher ist sein Gehalt an Histamin.
Zu den histaminreichsten Lebensmitteln gehören u.a.:
- Alkoholische Getränke, insbesondere Rotwein & Sekt
- Käse, Käsefondue
- Rohwürste, wie z.B. Salami oder Speck
- Meeresfrüchte, Fisch & Fischsaucen
- Sauerkraut
- Bestimmte Gemüsesorten, z.B. Tomaten, Spinat und Auberginen
2. Histaminliberatoren
Histaminliberatoren sind Lebensmittel, die selbst nur wenig Histamin enthalten, jedoch entweder die Histaminausschüttung im Darm begünstigen oder das histaminabbauende Enzym DiAminoOxidase (DAO) blockieren können. Zu den Histaminliberatoren gehören u.a.:
- Schokolade
- Kakao
- Bestimmte Obstsorten, z.B. Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Ananas, Kiwis
- Champignons
- Nüsse
Zusätzlich gibt es eine Reihe von chemischen Stoffen (z.B. Alkohol, bestimmte Bestandteile von Medikamenten), die die Wirkung des körpereigenen Enzyms stark herabsetzen.
Körperfremdes Histamin wird im Wesentlichen über histaminhaltige Lebensmittel aufgenommen.
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Einen Überblick über den Histamingehalt von einzelnen | 220 K |

